Miner­gie

Der MINER­GIE-Stan­dard ist ein frei­wil­li­ger Bau­stan­dard, der den ratio­nel­len Ener­gie­ein­satz und die brei­te Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gi­en bei gleich­zei­ti­ger Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät, Siche­rung der Kon­kur­renz­fä­hig­keit und Sen­kung der Umwelt­be­las­tung ermög­licht.
Die fol­gen­den Anfor­de­run­gen müs­sen ein­ge­hal­ten wer­den:

  • Pri­mär­an­for­de­rung an die Gebäu­de­hül­le
  • Ganz­jäh­rig kon­trol­lier­ba­rer Luft­wech­sel
  • MINERGIE®-Grenzwert (gewich­te­te Ener­gie­kenn­zahl)
  • Nach­weis über den ther­mi­schen Kom­fort im Som­mer
  • Zusatz­an­for­de­run­gen, je nach Gebäu­de­ka­te­go­rie betref­fend Beleuch­tung, gewerb­li­che Käl­te und Wär­me­er­zeu­gung
  • Begren­zung der Mehr­kos­ten gegen­über kon­ven­tio­nel­len Ver­gleichs­ob­jek­ten auf maxi­mal 10%

Bei MINER­GIE wird das Ziel als Grenz­wert im Ener­gie­ver­brauch defi­niert.
Die Wege dazu sind viel­fäl­tig. Wich­tig ist, dass das gan­ze Gebäu­de als inte­gra­les Sys­tem betrach­tet wird: die Gebäu­de­hül­le mit der Haus­tech­nik.
Bei der Haus­tech­nik mit Hei­zung, Lüf­tung und Warm­was­ser­auf­be­rei­tung sind weni­ger Addi­tio­nen, son­dern sinn­vol­le Kom­bi­na­tio­nen gefragt. In MINER­GIE-Gebäu­den mit mini­ma­lem Heiz­ener­gie­ver­brauch spielt der Ener­gie­trä­ger für die Hei­zung eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Der Warm­was­ser­ver­brauch dage­gen wird in der Ener­gie­bi­lanz ver­hält­nis­mäs­sig wich­tig. Lösun­gen mit erneu­er­ba­ren Ener­gi­en (z.B. Son­nen­kol­lek­to­ren) bie­ten sich hier an.

 

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